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"Das Feuer ist
ausgegangen, es ist ganz aus!" Den Tränen nahe, stocherte Eva in
der kalten Asche.
Peter sprang erschrocken auf und war
augenblicklich bei ihr. Vor der kleinen Feuerstelle im Schnee kauerte er
sich nieder. Kein Rauch! Kein Fünkchen Glut! Was sollte aus ihnen
werden, ohne Feuer? Sie würden zugrunde gehen.
Mit vor Aufregung zitternden Händen hob er die
vom Schnee feucht gewordenen angekohlten Holzreste vom Rand der
Feuerstelle an, drehte sie um. blies sie: umsonst. Mit den Fingern
streifte er vorsichtig die Asche weg. Hoffend und bangend wühlte er
weiter. Da schrie er plötzlich auf. Tief unter der Aschenschicht war
Glut!
Ein schwerer
Erdrutsch versperrt in einem Hochgebirgstal in den Dolomiten den Zugang
zur Außenwelt. Hier haben Eva und Peter, ein 10jähriges Mädchen und
ein 12jähriger Junge, Unterschlupf vor dem Gewitter gesucht, nun sind
sie ganz auf sich gestellt.
Sie suchen Schutz in einer Höhle, lernen, sich
Nahrung und Werkzeug zu beschaffen, Feuer anzufachen und sich gegen
Wetter und Raubtiere zu schützen. Sie bauen eine Pfahlhütte und
schließlich ein Steinhaus. Ohne es zu wissen, vollziehen sie aus
eigener Kraft die Entwicklung der Menschheit nach.
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